Weiterbildung nach BGI 800

Einführung
Jahr für Jahr werden Hilfeleistungen bei Pannen, Unfällen, Havarien in
großer Zahl von Serviceunternehmen (Pannenhilfsdiensten, Reifendiensten,
Automobilclubs, Abschlepp- und Bergungsunternehmen, Kfz-
Werkstätten) durchgeführt.
Solche Arbeiten an liegen gebliebenen oder verunfallten Fahrzeugen
gehören zu den gefährlichen Arbeiten, weil sie meistens im Gefahrenbereich
des fließenden Verkehrs durchgeführt werden müssen.
Auch wenn sich die große Mehrheit der sich einer Pannen-/Unfallstelle
(Einsatzstelle) nähernden Verkehrsteilnehmer richtig bzw. für die dort
Beschäftigten unkritisch verhält, so können doch die Kraftfahrzeugführer,
die unkonzentriert, übermüdet, aggressiv oder in der diffizilen
Verkehrssituation überfordert sind, zur tödlichen Gefahr werden.

Daher ist es für den Personenkreis, der Pannen-/Unfallhilfsarbeiten
durchführt, überlebenswichtig, sich und andere Beteiligte situationsangepasst
optimal zu sichern. Jeder Einsatzfall ist anders gelagert, weshalb
nicht jede der Sicherungsmaßnahmen in allen Situationen gleichermaßen
ausreichend und sinnvoll sein kann. Auch vermeintlich
gleich gelagerte Standard-Hilfeleistungen können sich als höchst unterschiedlich
darstellen: Wo der Reifenwechsel auf einem Parkplatz neben einer wenig befahrenen Kreisstraße eine sichere Angelegenheit sein kann, da kann die gleiche Hilfeleistung in einem stark befahrenen Tunnel mit Gegenverkehr in höchstem Maße gefährlich sein.

(Quelle BGI 800 Arbeitschutz)

Zielgruppe
Alle Unternehmen, welche mit dem Abschleppen und Bergen von Fahrzeugen und Hindernissen ihr Gewerbe betreiben.

Dauer
1 Tag in Ihrem Unternehmen (Inhouse)

Nachweis
Teilnahmebescheinigung der LEWA Qualifizierungs GmbH zur Vorlage bei der IHK

Preis

Teilnehmerabhängig nach Aufwand